Konzept der NMS Gmunden-Stadt

Ziele:

  • Kind soll entsprechend seinen Begabungen und Interessen gefördert werden
  • Ausbildung auf hohem fachlichen und erzieherischen Niveau
  • Einbindung neuer Unterrichtsformen und –methoden
  • Vorbereitung auf weiterführende Schulen und den Einstieg ins Berufsleben

Partnerschulen:

  • Volksschule Pinsdorf
  • Volksschule Gmunden-Stadt
  • Nikolaus Lenau – Schule
  • HLA für Mode Ebensee

Organisatorisches:

  • gemeinsamer Unterricht von VS-, NMS-LehrerInnen und ProfessorInnen aus Ebensee in D, E, M
  • Ziffernnoten und einmal im Jahr KEL-Gespräch (Kind-Eltern-Lehrer) über die Kompetenzen des Kindes
  • bis zu 6 Stunden pro Klasse: gemeinsamer Unterricht von NMS-LehrerInnen und ProfessorInnen im Teamteaching

Schwerpunkte NMS Gmunden-Stadt

  • Sprachen
    • Französisch neben Englisch als zweite lebende Fremdsprache
    • sprachliche Förderung in Fremd- oder Muttersprache in Kleingruppen
    • Unverbindliche Übungen Italienisch
  • Experimentieren und Forschen
    • Grundlagen f. wissenschaftliches, deduktives Arbeiten
    • Experimentieren, Forschen, Versuchen und Irren
  • Kreativität
    • Kreativität fördert Lernleistung
    • Kreativität und Fantasie führt zu ungewöhnlichen Problemlösungen und fördert Persönlichkeitsentwicklung
  • Sport
    • von sportl. Betätigung bis hin zum Leistungssport
    • körperliche Fitness beeinflusst Lernleistung
    • Förderung von Körper- und Gesundheitsbewusstsein
    • Trendsportarten
  • Persönlichkeitsentwicklung
    • = langer Prozess
    • positive Lehrer-Schüler-Beziehung
    • Schulumwelt soll Lernen fördern
    • Soziales Lernen
    • Eigenverantwortliches Arbeiten (EVA)
  • 3 Wahlpflichtbereiche ab d. 3. Klasse

    Jedes Kind muss sich für einen entscheiden, Vorbereitung: Elternbefragung, Schülerbefragung, Interessen, Noten

  • Französisch
    • Kommunikativer, fächer- und themen-übergreifender Sprachunterricht
    • 3. Klasse (3 Wochenstunden), 4. Klasse (3 Wstd.)
  • Naturwissenschaften
    • Fächer GZ, BU, PH, CH, Informatik (1.,3., 4. Kl. je 1 Pflichtwstd.)
    • Hinführen zum forschenden, schlussfolgernden Denken – Erkenntnisgewinn hilft bei Entscheidungen
    • Projektunterricht
    • 3-D-Drucklabor
    • Raum für Möglichkeiten
  • Sport und Kultur
    • 3. + 4. Klasse je 4 Stunden BSP (1 Stunden geblockt am Nachmittag pro Monat: Segeln – auch Segelschein möglich, Rudern, Skateboarden, Handball, Klettern…)
    • verstärkt BE und WTE/WTX (auch Modezeichnen)
    • 1 Modeschau jährlich
    • 1 Ausstellung von Schülerarbeiten jährlich
    • Arbeit mit Kunsthandwerkern und Künstlern – Werkstatt
    • Projektunterricht

Integration / Inklusion

  • aller SchülerInnen, egal welcher soziokulturelle Hintergrund
  • ebenso Kinder mit SPF
  • Kinder mit körperlichen und psychischen Defiziten
  • 1. Klasse: soziales Lernen Pflichtgegenstand
  • nach Bedarf spezielle Übungs- und Förderprogramme
  • Ausbildung von Tutoren (Lernhelfern) in jeder Klasse
  • neue Untersuchungen: kaum Unterschied, ob Kind ohne Einschränkungen in einer i-Klasse oder sogenannten Normalklasse unterrichtet werden, Vorteil: soziales Lernen

Leistungsbeurteilung

  • Ziffernnoten, keine Leistungsgruppen
  • 1. + 2. Klasse
    • alle in vertiefter Allgemeinbildung (AHS-Niveau), Ausnahme Kinder mit SPF
    • Noten von 1 - 5
    • Info für Eltern über Lernzielerreichung und Forder- und Fördermaßnahmen
  • 3. + 4. Klasse
    • vertiefte Allgemeinbildung für AHS-reife Kinder, Noten 1/vA, 2/vA, 3/vA, 4/vA
    • für schwächere SchülerInnen auch grundlegende Allgemeinbildung möglich
    • gleicher Stoff wie vertiefte Allgemeinbildung, jedoch einfachere Beispiele
    • Noten 3/gA, 4/gA, 5/gA
    • bei jeder Benotung (Schularbeit, Diktat, Test in D, E, M, …) auch wieder vertiefte Note möglich
  • nach 4 – 6 Wochen gibt es für leistungsstärke Kinder einen Leistungskurs (4 Unterrichtseinheiten) und leistungsschwächere Kinder einen Förderkurs (4 UE)

Vorteile der Neuen Mittelschule Gmunden-Stadt

  • sanfter Umstieg von VS in die NMS
  • Kennenlernen der NMS-LehrerInnen in der VS
  • Gespräch mit AHS/BHS-LehrerInnen möglich
  • AHS-Niveau durch Französisch
  • keine Leistungsgruppen – weniger Stress (Druck)
  • Begabungs- und Interessensdifferenzierung durch Wahlpflichtbereiche
  • höhere Leistungsmotivation der Schüler
  • Teamteaching (6 Stunden pro Klasse)
  • zu Noten EDL (Ergänzende differenzierte Leistungsbeschreibung)
  • Berufsorientierung = Pflichtgegenstand
  • Berechtigungen nach 4 Jahren NMS: gymnasiale Oberstufe, Oberstufenrealgymnasium und jede höhere berufsbildende Schule (HLA f. Mode, HAK, HTL, …)
  • auch Polytechnische Schule möglich
  • oder nach 9 Pflichtschuljahren Einstieg ins Berufsleben
  • höherer Ausbildungsstandard durch Qualitätssicherung (intern und extern -  PH f. OÖ und BIFIE
  • Nachmittagsbetreuung